Wasser ist für alle da!

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Wasser- das Elixier des Lebens. Ein Nahrungsmittel, auf welches jeder Mensch Zugriff haben sollte. Leider ist es in den letzten Jahrzehnten zu einem knappen Luxus Gut geworden. Unsere weltweite Industrie und Agrarwirtschaft verbrauchen zunehmend mehr Wasser, denn die globale Nachfrage nach Konsumgütern steigt und somit auch die Forderung nach Wasser, welches für die Produktion dieser benötigt wird.

Alles nichts Neues. Doch das kostbare Element gerät zunehmend auch in das politische Visier. Der neueste Streich, den uns die EU spielen will, ist die Privatisierung unseres Leitungswassers. Das Leitungswasser wird damit zur Ware erhoben und auch die Verwaltung fällt in die Hände von Großkonzernen. Wir als Bürger hätten keine Macht mehr über die Kontrolle der Wasserqualität und vor allem werden wir unseres natürlichsten Rechts beraubt: Wasser ist ein Menschenrecht.

Doch was können wir als Bürger dagegen tun? Im Zuge der aktuellen politischen Diskussionen sind viele Initiativen entstanden, die sich gegen das Vorhaben der EU wehren wollen und zwar mit unserer Stimme. Drei der wichtigsten Petitionen sind die von:

 http://www.right2water.eu/de

http://www.avaaz.org/de/unser_wasser_is_unverkauflichs/?bSKIKbb&v=21271

und    https://www.campact.de/wasser/appell/teilnehmen/

Hier könnt ihr eure Stimme für euer gutes Menschenrecht einsetzten und verhindern, dass das Leitungswasser privatisiert wird. Auch ich habe meine Stimme für die Petitionen eingesetzt.

Aber es geht hier nicht nur um die Privatisierung von Leitungswasser, sondern auch von Wasser allgemein. Viele der Großkonzerne haben sich Rechte auf Grundwasser und Wasserquellen erkauft. Unser Platzhirsch im Bereich Wasserprivatisierung ist hier Nestlé. Ein Konzern, wie er im Bilderbuch des Wirtschaftswahns steht, denn er schluckt alles was ihm die Quere kommt und das Element Wasser ist nur ein Opfer von vielen. Aber es sind auch andere große Wasserkonzerne, die den Kommunen das Ruder aus der Hand reißen.

Ja- alles eine unangenehme Wahrheit, die sicherlich nicht jeder gerne hören will. Und was ich euch jetzt unterbreiten will ist auch nicht jedermanns Sache. Wer wenigstens einen minimalen Beitrag gegen diese Schreckens -Herrschaften von Nestlé etc. etwas tun will, der wird so wie ich demnächst konsequent auf folgende Genussmittel verzichten: KitKat, Smarties, Nesquik, Mövenpick & Schöller Eis, Wagner, Caro Kaffee, Nescafé, Alete, aber auch auf Kosmetika wie Bübchen und The Body Shop. Ach, ich könnte diese Liste noch um mehrer Punkte verlängern, aber ich denke vielen ist jetzt schon die Kinnlade runter geklappt.

Natürlich kann ich auch verstehen, wenn jetzt Einwände erhoben werden und nicht jeder auf sein Lieblings-Eis, Joghurt oder Café verzichten will. Es sind einfach Marken, die in unserem Alltag einen Platz gefunden haben und bei der Breite an Produkten, die unter Nestlé verkauft werden kann man sich nicht sicher sein, ob nicht vielleicht auch das No-Name Produkt auf irgendeine Art und Weise mit diesem Konzern verbunden ist.

Mein Appell lautet also an euch: Informiert euch und macht euch Gedanken, ob ihr in diesem Bereich etwas ändern oder euch umstellen könnt. Ich verurteile keinen, der nicht auf seinen KitKat verzichten will, aber ich erwarte, dass jeder sich Gedanken zu diesem Thema macht und nicht mit Ignoranz kontert.

Aber ich bin ja keine Spiel- und Spaßverderberin- in den nächsten Beiträgen werde ich also genau auf dieses Thema eingehen und euch Möglichkeiten aufzeigen, wie ihr nicht nur etwas bewegen könnt, sondern dabei auch noch eine Menge Spaß habt. Auf kreative und oft ungeahnte und auch verrückte Weise werden wir also in den kommenden Wochen sehen, wie man gegen die Privatisierung von Wasser angehen kann. Dabei spielt auch der Umgang mit dem Element Wasser ein wichtige Rolle. Freut euch auf verrückte und feucht-fröhliche Ideen, die ich auf euch loslasse.

-Radix-

Wenn Kultur das Naturbewusstsein stärkt

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Grenzgang

Was passiert, wenn sich grüner Aktivismus auf die Bühnenwelt eines Theaters verlagert? Richtig, er wird zu einem kulturell nachhaltigen Augenschmaus!

Zusammen mit dem dem Kölner Theater-Veranstalter Grenzgang begeben wir uns heute auf eine abenteuerliche Reise in die Welt des Regenwalds um uns auf die Suche nach seinem bekanntesten Jäger zu machen : Dem Jaguar. In Zusammenarbeit mit der Rainforest Foundation (Ecuador) zeigt der Vortrag anhand von Bild- und Filmmaterial die geheimnisvolle und spannende Einblicke in das Verhalten der Raubkatze. Dabei begegnen uns ebenfalls viele der anderen Regenwald Bewohner, die in diesem Filmvortrag ebenso zu Geltung kommen.

Doch der heutige Regenwaldtag soll nicht nur Einblicke dieser Welt vermitteln, sondern auch zeigen, wie sensibel dieses Ökosystem ist und wie Co-abhängig jedes Tier und jede Pflanze voneinander sind. Um einen Beitrag für den Erhalt und den Schutz des südamerikansichen Regenwalds zu garantieren geht ein Teil jedes gekauften Tickets direkt an die Rainforest Foundation in Ecuador.

Na, wenn das nicht ein guter und trifftger Grund ist um mal wieder ins Theater blicken zu gehen!

Von 15:00 bis 18:00 bietet euch Grenzgang heute in der alten Feuerwache, Köln, einen kulturellen Genuss, welcher der Theater-Kultur einen ganz neues Image verleiht und das Naturbewusstsein stärkt.

Wer es heute nicht mehr nach Köln schafft, dem seien die vielen anderen Programmpunkte von Grenzgang ans Herz gelegt. Neben Film- und Musikvorträgen und Dokumentationen rund ums Reisen, sind viele der Veranstaltungen begleitet von „kulinarischen Köstlichkeiten, kulturellen Acts wie Livemusik, Malerei, Schauspiel oder Fotografie, landestypischen Dekorationen sowie einer Reisebibliothek“ (Auszug aus dem Konzept von Grenzgang)

Ziel und Vision von Grenzgang ist es ein neues Bewusstsein für andere Kulturen und Lebenswelten zu schaffen, über den Tellerrand zu schauen und sich von echten Menschen mit echten Geschichten verzaubern zu lassen: Und das fernab jeglichem Touristik-Kommerz.

In diesen Sinne, viel Spaß beim Gang an die Grenze!

Ort: Alte Feuerwache in Köln

Eintritt: 16 €

Wann?: Sonntag, 20. Januar; ab 15-00

Programmpunkte:

15:00: Regenzeit-Wege in die Urwälder Amazoniens mit Ilka Sohr

18:30: Regenwald- Auf der Fährte des Jaguars mit Dieter Schonlau

Ein Jahr voller Möglichkeiten

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Frohes neues Jahr ihr Lieben! Das neue Jahr beginne ich zusammen mit euch und einem Haufen guter Vorsätze, die natürlich alle nach Erfüllung streben. Vor allem aber liegt ein ereignisreiches Jahr voller Highlights und atemberaubenden Momenten vor uns, auf welche ich euch schon mal einen Vorgeschmack geben will. Lies den Rest dieses Beitrags

Weniger ist mehr! – Less is more!

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Das folgende Video wurde auf dem Internet Magazin Degrowth vorgestellt und zeigt die traurigen Folgen der  Wasser Privatisierung: WENIGER IST MEHR!

The following video was featured in the degrowth magazine and shows the sad consequences of water privatization: LESS IS MORE!