Ein Jahr voller Möglichkeiten

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Frohes neues Jahr ihr Lieben! Das neue Jahr beginne ich zusammen mit euch und einem Haufen guter Vorsätze, die natürlich alle nach Erfüllung streben. Vor allem aber liegt ein ereignisreiches Jahr voller Highlights und atemberaubenden Momenten vor uns, auf welche ich euch schon mal einen Vorgeschmack geben will.

Gleich im Frühjahr wird es wieder wahrlich heldenhaft, denn im März und April lädt der Heldenmarkt in München und Bochum ein, sich von innovativen Ideen, Menschen und Projekten zu einem nachhaltigeren Konsumverhalten inspirieren zu lassen. Lokale Aussteller, Trägerschaften und Initiativen machen auch dieses Jahr  jeden Markt zu einem unikaten Erlebnis. München und Bochum sind dabei nur die ersten Locations der diesjährigen „Heldenmarkt-Tour“.

Wir verweilen noch ein wenig im Frühjahr, denn nicht umsonst heißt es so schön: Alles neu macht der Mai! Damit auch wir an   der Symphonie aus Blumen und Blüten teilnehmen können, scheuen wir keine Mühen und machen uns so richtig die Hände dreckig! Gemeinsam stellen wir die formvollendetsten Seedbombs (Samenbomben) her und erfahren in einer Bücher-Revue von Josie Jeffery, wie man „mit Samenbomben die Welt verändern“ kann. Nebenbei mache ich mich auf und besuche mit euch die derzeit interessantesten städtischen Grünanlagen: Urbane Gemeinschaftsgärten. Hier begegnen wir Gartenpiraten mit Guerilla-Ambitionen in Prinzessinnengärten. Viele dieser Gärten sind nicht nur eigene Bürgerinitiativen, sondern gehören auch der lokalen Transition Town Initiative an. Die in England geborene Bewegung ist mittlerweile rund um den Globus vertreten. Was genau hinter dem erfolgreichen Konzept steckt und wie solch eine „Stadt im Wandel“ aussieht, erfahren wir auf einem Besuch bei den Transition Town Initiativen in Mönchengladbach und Düsseldorf.

Die Welt ist im Wandel und scheint langsam auch unser Denken und Handeln in Sachen Wirtschaft maßgeblich zu beeinflussen. Wir werfen einen Blick auf neue innovative Projekte und Portale mit gar nicht so neuen Ideen, bei welchen derzeit die Gemeinschaft (oder wie man heute so gerne sagt die „Community“) hoch im Kurs stehen. Crowdfunding-Platformen wie oneplanetcrowd.nl zeigen uns, wir man als Menge (Crowd) den Unterschied für gelungene Ideen macht, die ohne unser Investment auf dem Markt womöglich untergegangen wären. Auch das Tauschen kommt wieder in Mode. Anstatt also bei ebay uminösen Geschäften zum Opfer zu fallen, warum nicht den gut erhaltenen Schaukelstuhl von Oma gegen ein Fahrrad vom netten Nachbarn tauschen. Das und vieles mehr gelingt euch besonders gut auf der Plattforme netcycler.de und ein modisches Shirt für den Sommer gibts bei kleiderkreisel.de.

Der Sommer 2013 gehört natürlich den Festivalisten unter euch. Das Sunrise Celebration Festival (UK) nimmt das Thema Wandel wortwörtlich und schickt euch dieses Jahr mit dem Motto „Another World“ in ein Wochenende das magischer und transitioneller nicht sein könnte. Während das Festival letztes Jahr noch unter dem Motto „Another World is possible“ die Sommer Sonnenwende feierte, wissen die Initiatoren wohl dieses Jahr ganz genau, dass diese „neue Welt“ schon vorhanden ist und wir sie nur betreten müssen. Möglicherweise kommt ihr nach diesem Wochenende sogar mit neuer Staatsbürgerschaft zurück, denn man munkelt, dass Sunrise Celebration beim diesjährigen Festival seiner Vision erneut Taten folgen lässt und eine Mikronation gründet.

Auch in Deutschland wächst das Bewusstsein für eine nachhaltige und umweltschonende Art abzurocken. Das MELT! Festival steht zusammen mit der Green Music Initiative Vorbild für neue Perspektiven und Konzepte, welche dem Festival nicht nur einen ökologischen Mehrwert verpassen. Neben einem lokalen wie auch biologischen Speiseangebot bei dem auch Vegetarier auf ihre Kosten kommen und der Fahrrad-Disko in der ihr für die Live Acts in die Pedalen tretet, dürfen wir uns dieses Jahr sicherlich auf viele weitere kreative und verrückte Ideen beim MELT! freuen.

Sommerzeit bedeutet auch Urlaubszeit. Doch anstatt in einem 08/15 4 Sterne Hotel einzuchecken, schicke ich euch dieses Jahr in einen Urlaub in dem ihr nicht nur Spaß und Erholung findet, sondern auch gleichzeitig etwas gutes für Mensch und Umwelt tun könnt. Wir lernen echte Menschen mit echten Geschichten kennen, leben mit ihnen eine Zeit lang und arbeiten mit ihnen. Arbeit im Urlaub? Und das soll Erholung und Spaß bringen? Ja das geht. Ich gebe zu, dass diese Art Urlaub nichts für Weicheier ist, die auf 4 Sterne Schischi und Kaviar zum Frühstück stehen. Doch wer seinen Urlaub über wwoof.org (World Wide Opportunities on Organic Farms) plant, wird umso reicher belohnt. Als WWOOFer arbeitet ihr 6 Stunden am Tag zwischen den Beeten, im farmeigenen Café oder helft den Familien bei denen ihr wohnt bei allen möglichen Arbeiten. Mal baut ihr zusammen eine Scheune, mal helft ihr bei Führungen zum Thema Naturschutz oder ihr treibt zusammen das Vieh von der Weide. Der Rest des Tages steht euch zur freien Verfügung  und Planung. Klingt ein wenig nach  Farmerama ist aber viel besser, denn für eure Hilfe auf dem Feld bekommt ihr Kost und Logis umsonst. Wer es dennoch vorzieht in einem schönen Hotelbett zu schlafen und sich dabei trotzdem für Projekte zu engagieren, dem kann ich ein paar Reiseveranstalter empfehlen, die auf sanften Tourismus mit sozialem und ökologischen Mehrwert setzen.

Zum Herbstanfang fragen wir uns dann, wo eigentlich noch Geld auf  Bäumen wächst. Durch die Initiative „Das Geld hängt an den Bäumen“ erfahren wir, dass es in Form von saftigen Äpfeln auf unseren Obstwiesen hängt. Das Projekt beschäftigt Menschen mit Behinderung, welche die hängen gebliebenen Äpfel ernten und bei einer Slow-Food-Mosterei zu köstlichem naturtrüben Apfelsaft verarbeiten. Da könnte man doch glatt Mundraub betreiben und so klügeln wir schon unseren ersten Feldzug aus. Dank der gleichnamigen Plattform mundraub.org füllen wir unsere Obstkörbe auf wilden Streuobstwiesen. Zum Beispiel mit leckeren Kirschen in Düsseldorf Oberbilk oder saftigen Äpfeln auf Helgoland. Wen es noch weiter hinauszieht, sucht verführerische wilde Feigen in La Rochelle, Frankreich oder Holunderbeeren in Manchester, England. Diese Köstlichkeiten aus der Natur verarbeiten wir sogleich zu hausgemachter Marmelade, Kompott und Chutneys, denn im Herbst und Winter ist DIY (Do-It-Yourself) angesagt! Auf experimentselbstversorgung.net lernen wir, wie wir uns mit feinen Leckereien selbst versorgen können und vieles mehr.

Zum Jahresende hin bereiten wir dann ein echt nachhaltiges Weihnachtsfest vor: Basteln eigene Weihnachtsdeko, brauen einen köstlichen Bio-Glühwein und schlendern über kleine Designer- und Handwerksmärkte und erfahren bei robinwood.de, wo wir unseren ökologisch korrekten Weihnachtsbaum her bekommen. Ähnlich pompös feiern wir dann gemeinsam Sylvester und überlegen uns, wie man die Neujahrsparty nachhaltiger gestalten kann: Wie wäre es beispielsweise  mit  Öko- Neujahrs- Crackern bei crackertree.co.uk ? 2013 ist das alles möglich!

Das Jahr 2013 kann  also ruhig kommen, wir sind gespannt!

-Radix-

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