Archiv für den Monat Mai 2012

Und das ist nachhaltig!?

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Das Thema „Nachhaltigkeit“ und „Transport“ bleibt natürlich auch beim Sunrise Celebration Festival von mir nicht verschont, denn die Frage, wie nachhaltig ein Festival sein kann, wenn man wie ich etwa 750 km Autofahrt vor sich hat, stellt gleich das ganze Konzept und die Idee in Frage. Dessen war ich mir natürlich bewusst und habe für euch recherchiert und jedes noch so kleine Detail durchleuchtet, um euch das Festival nicht madig zu reden.

Die Harte Wahrheit

Mit unserem kleinen Gefährt (1,6L Benziner/LPG) verbrauchen wir auf 100 km etwa 7 -10Liter. Für eine Strecke von 1500 km (Hin- und Rückfahrt; und da ist noch nicht mal die Fähre von Calais nach Dover drin) wird durch unseren Ausflug zwischen 172 kg (mit LPG) und 249 kg (Benzin) CO2. Wir müssten also alleine für das Sunrise Festival 1 Baum pflanzen, um diese Menge an CO2 zu binden.

Mit einem Direktflug (Düsseldorf-London) lägen wir sogar schon bei 370 kg CO2. Dazu kommt noch, dass neben dem CO2 weitere klimaschädliche Treibhausgase wie Stickoxide, Aerosole und Ozon ausgestoßen bzw. durch die Verbrennung vom Erdöldrivat Kerosin erzeugt werden.

Ganz vorne bzw. ganz hinten liegen Bahn- und Busfahrten, wobei die Bahn auf 1 km 40 g und der Bus 20 g auf einen km emittiert. Bus und Bahn sind also immer noch am klimafreundlichsten.

Bei allen Transportmitteln muss man immer noch die Emissionen mit einkalkulieren, die direkt nicht sichtbar sind: Emissionen durch Stromerzeugung, Kraftstoffherstellung und Bereitstellung sowie alle Emissionen, die im Vorfeld für die Produktion des Transportmittels entstanden sind. Da stellt sich doch die Frage: Was kann ich tun, um CO2 Emissionen zu vermeiden? Lies den Rest dieses Beitrags

Und die Sonne geht auf : Sunrise Celebration Festival

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Ja wir kehren zu meinen Wuzeln zurück!

Großbritannien bietet eines der wohl nachhaltigsten Festivals, die es derzeit gibt. Seinen ersten Auftakt hatte das Sunrise Summer Solstice Celebration ( Sommer Sonnenwende Fest) im Jahr 2006 und wurde im Schatten des auch heute noch gehypten Glastonbury Festivals geboren. Ab 2007 nannte es sich nur noch Sunrise Celebration, da das Festival Datum weiter nach hinten verschoben wurde um, unter anderem, nicht mit dem Glastonbury Festival zu kollidieren.¹

Gründer Daniel Hurring und sein Team haben mit dem Sunrise Celebration Festival nicht nur eine echte nachhaltige Alternative zu anderen Festivals geschaffen, sondern auch ein Manifest ins Leben gerufen. „Our aim is to walk the talk…² Nicht lange Reden schwingen, sondern in Aktion treten ist das Credo vom Sunrise Celebration und dies sollte man beim Besuch wortwörtlich nehmen.

Die Vision, die um Hurring und sein Team herum entstand wird jedes Jahr aufs neue sehr ernst genommen, verbessert und auch gelebt. Ziel ist es eine Plattform für neue, innovative und transition-artige Ideen und Diskussionen zu schaffen. Ein Plattform um das Bewusstsein für nachhaltige Erziehung, Kunst, Musik und Lebensweise zu verstärken und dadurch eine Gesellschaft zu erschaffen in welcher man sich der gegenseitigen Abhängigkeit bewusst ist. Lies den Rest dieses Beitrags

ERDgeschehen…

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Wer von uns kennt es nicht, das beklemmende und oft lähmende Gefühl, wenn man sich mal wieder dazu zwingt einen blick in die Tageszeitung zu werfen oder sich die Masse an TV-Berichterstattung zu Gemüte zu führen. Ja, um des „ich muss doch informiert sein“-Willens und allein schon deswegen, weil man nicht mitreden kann und dann als Außenseiter oder komplett verschrobener Desinteressierter dasteht, sollten (müssten?!) wir uns Tagesschau und Co. reinziehen.

Klingt wie eine Droge? Ist es in vielen fällen auch! Dann zumindest, wenn man sich der negativen Nebenwirkungen bewusst wird. Schlechtes Gewissen, Hilflosigkeit, Angstzustände? Aber jetzt mal Spaß beiseite, auch ich kenne das Gefühl vor all den schlechten Nachrichten machtlos zu kapitulieren. Was soll man gegen all die Brutalität und Missstände als Einzelner auch tun? Nicht selten bin ich in einen Streik mit dem Weltgeschehen getreten, mit dem bitteren Beigeschmack, dass auch dieses Verhalten missständlich ist. Lies den Rest dieses Beitrags

ETSY: ungeahnter Ideenreichtum

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Hallo liebe GeErdeten,

in Zeiten des unbegrenzten und unmöglichen Konsums will ich euch eine Alternative vorstellen, bei der ihr bestimmt oder wenigstens teilweise ohne schlechtes Gewissen eurer Shopping-lust frönen könnt. Ständig mit dem schlechten Gewissen zu konsumieren tut keinem gut; den Schaden tragen wir und mit Sicherheit und nicht zuletzt denjenigen, die hinter dem Produkt stehen und denen die es produziert haben sogar noch am meisten.

Die Verlockung ist groß, ja sogar gewaltig, denn hinter jedem T-Shirt, jedem Schokoladenriegel und jedem noch so kleinen oder auch großem Gut,dass wir uns per Kauf zuführen, möchten wir letztendlich unsere Selbstbelohnung ansprechen. Warum sollen wir uns auch nicht selber belohnen für all die elendliche Schufterei, die wir jeden Tag  an unseren Arbeitsplätzen verrichten; WIR HABEN UNS DAS DOCH VERDIENT! ODER? Lies den Rest dieses Beitrags

Der Auftakt

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Hallo liebe Mitschreiter,

den Auftakt macht das Thema Grounded Vibes `n Tunes, denn nachdem ich euch SOJA vorgestellt hatte, kam mir in den Sinn, dass die Festival Saison ja schon begonnen hat und ich euch so einiges inspirierendes dazu vorstellen möchte.

Wer der Musikrichtungen kundig ist, wird sicher bemerkt haben, dass Jacob Hemphill und seine SOJA’s Reggae Töne verbreiten, doch auch Anhänger anderer Musikstyle werde ich hier nicht zu kurz kommen lassen, denn für jeden ist bestimmt etwas dabei. Lies den Rest dieses Beitrags

Vor dem Crescendo die Einstimmung

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Bevor ich das Crescendo an Informationen und Anregungen auf uns niederprasseln lasse möchte ich euch allen ein paar inspirierende Töne mit auf den Weg geben.

Der Song „Everything Changes“  von der Band SOJA begleitet mich jeden Tag und steht für die Gedanken und Emotionen, die nicht nur mich sondern auch viele andere beschäftigen und uns nicht zuletzt auch häufig um den Verstand bringen.  Zum Glück ist Veränderung konstant und wer das berücksichtigt, der weiß, dass nichts unversucht bleiben sollte.

In diesem Sinne, viel Spaß mit diesem Video

Der erste Schritt ist getan….

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Hallo liebe Mitschreiter da draußen,

seit Ihr bereit mit mir Schritt zu halten? Ganz sicher?

Denn ich werde versuchen euch den Boden unter den Füßen wegzureißen, bewusst und manchmal auch unbewusst, mit allen Mitteln, die mir zur Vefügung stehen!

„Wie soll das bitteschön gehen?“ und überhaupt „Worum geht es hier eigentlich?!“

Worum es hier und mir geht, das soll zunächst noch ein kleines Betriebsgeheimnis bleiben. Dies ist ein Projekt, von dem ich mir viel erhoffe, viel Herzblut investiere und euch und mich eingeschlossen, zum schmunzeln, wundern, inspirieren und quer-denken anregen werde.

Mit GroundedSteps, also mit geErdeten Schritten werden wir uns gemeinsam auf den Weg machen und Visionäres, Neues und Kritisches entdecken; Dinge und Möglichkeiten, die „unsere“ Welt vielleicht noch nicht gesehen hat aber sie nachhaltig verändern können und werden.

Für diejenigen für die das jetzt zu apokalyptisch klingt und mich nach wenigstens reichlicher Überlegung und Interpretation meiner Zeilen in die Kategorie “ abgehobener Weltverbesser“ einsortieren, möchte ich eins sagen;  Ja ich bin von dieser Sorte Mensch, die durchaus Hoffnung haben, der Mensch möge doch noch zu Vernunft kommen und sich seines Handelns und Wandelns auf dieser Erde bewusst werden.

„Glaube nicht, es muss so sein, weil es so ist und immer so war. Unmöglichkeiten sind Ausflüchte steriler Gehirne. Schaffe Möglichkeiten.“

Hedwig Dohm (1831-1919)